Interview
GT = gourmettipp.ch (Antonio Schiavano)
SW = Wielandleben (Salome Wieland)
TW = Wielandleben (Thom Wieland)
GT: Hallo Salome, hallo Thom, schön, dass ich zu euch auf den Bauernhof kommen konnte.
SW: Herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass du dich auf den Weg zu uns gemacht hast.
TW: Schön, dass du da bist – frische Luft, Pflanzen und Tiere, das gibt es heute nicht mehr für jeden. Ausser bei uns, wir freuen uns über alle Gäste, die die Seele baumeln lassen wollen und die wir mit unseren Köstlichkeiten verwöhnen können.
GT: Ein ausgewogenes Naturprogramm bietet Ihr hier an. Was können Besucher sich erwarten?
SW: Auf unserem Bauernhof tummeln sich viele Tiere, auch seltene Rassen sind darunter. Wer zu uns kommt, kann Kaninchen, Ziegen und Schafe streicheln, Hühnern Futter geben oder wunderschöne Pfauen sehen. Wichtig ist uns, allen ein schönes Leben zu bieten und auch etwas dazu beizutragen, alte Nutztierrassen zu erhalten. So wohnen bei uns Saaser Mutten, Appenzeller Spitzhaubenhühner, Kupferhalsziegen und Engadiner Schafe.
TW: Ausserdem pflanzen wir natürlich unser eigenes Gemüse und haben im Garten eine grosse Vielfalt an Kräutern gezogen. Scheint die Sonne auf unsere Beete, summt es und ein unvergleichlicher Duft steigt auf. Eine kurze Rast ist unter den Apfelbäumen möglich. Beeren- und Rhabarberstauden liefern uns köstliches Obst für Kuchen und Konfitüren.
GT: Die es ja dann im Hoflädeli zu kaufen gibt …
TW: Das ist eines unserer vielen kleinen Projekte: unser gemütliches Hoflädeli. Was wir hier verkaufen, haben wir selbst hergestellt. Da gibt es Spezialitäten wie Trockenwurst und Meringues, gebrannte Mandeln und Baumnüsse.
SW: Besonders beliebt sind unsere Kräutersalze mit Bärlauch oder Rosenblüten. Die Konfitüren aus unseren Beerensträuchern und aus dem Obst unserer Bäume bieten wir Übernachtungsgästen an und Leuten, die zum Morgenessen oder zum Brunch vorbeikommen.